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Elektromagnetisches Wechselfeld

Um jeden stromdurchflossenen Leiter in unserem Wechselstromnetz entsteht ein kreisrundes Elektromagnetfeld. Das elektromagnetische Feld durchdringt grundsätzlich alle Materialien. In elektrisch leitenden Materialien (auch eine menschliche Zelle) wird dadurch wieder ein neues Spannungs- und Magnetfeld erzeugt (= Induktionswirkung). Dank der vektoriellen Grösse kann die Richtung dieses Feldes festgestellt werden.

Während normale Leitungen im Haushalt eher geringe Magnetfeld-Abstrahlungen aufweisen, treten bei Elektroapparaten mit Transformatoren, gewickelten und motorischen Komponenten (wie bei Radio, Fernseher, Computer, Funktelefone aber auch bei Heizkissen) sehr starke e-lektromagnetische Felder auf. Es werden Werte erreicht, wie sie in der Nähe von Hoch-spannungsleitungen vorkommen können.

Solch starke Elektromagnetfelder lassen sich nicht abschirmen. Diese können nur durch Aus-schalten der Geräte und Leitungen beseitigt werden (z.B. mit einem Netzfreischalter). Ist dies nicht möglich, muss man ihnen ausweichen.

Wichtig ist in jedem Fall eine Messung auf drei Ebenen: Der X-, der Y- und der Z-Achse. Piepsende Geräte und Messinstrumente ohne detaillierte Messwertangaben sind für eine ser-iöse Beurteilung unbrauchbar.

Empfohlener Richtwert: 20 Nanotesla oder in Millionstel Tesla: 0,020 Mikrotesla.

Auch hier gilt: Je stärker die Abstrahlung desto grösser ihre gesundheitliche Beeinträchtigung. Schlafstörungen, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Kopf- und Nervenschmerzen, Müdigkeit, Nervosität oder Rückenschmerzen können die Folge sein.